DAS LEBEN IM KLOSTER

Oblatur

Stelle nichts über die Liebe Christi

Die Benediktiner-Oblaten – Hüter eines spirituellen Erbes, das den Menschen menschlicher macht

Die Säkularoblatur, die am 21. März 1884 in Maredsous gegründet wurde, ist nach der Abteischule das zweite Werk der Abtei. Bis heute hat die Oblatur ununterbrochen von der geistlichen Unterstützung der Mönchsgemeinschaft profitiert.

Die Benediktinerregel ist keine Lebensregel, die den Mönchen vorbehalten ist, sondern „dir, wer auch immer du bist“, sagt uns der heilige Benedikt (Prolog, 3). Der Oblate bzw. die Oblatin ist also ein Christ, der einen besonderen Ruf verspürt hat, seinen getauften Glauben unter der Führung der Regel des heiligen Benedikt zu vertiefen und zu leben, indem er sich in alle Lebensbereichen – Familie, Beruf, Gesellschaft, Kirche – in die „Schule des Dienstes des Herrn“ (Prolog, 45) begibt.

Der Oblate oder die Oblatin weiht sein bzw. ihr Leben durch einen von der Kirche anerkannten Ritus der Oblation, um dem benediktinischen monastischen Weg zu folgen, während er oder sie in der Welt lebt, wo er oder sie sich bemüht, durch Gebet und Handeln zur Umgestaltung der Gesellschaft beizutragen, die auf der Entfaltung und Emanzipation des Menschen gründet: „Ehre deinen Bruder in Menschlichkeit“, erinnert uns der heilige Benedikt (Kap. 4,8), und „Stelle nichts über die Liebe Christi“ (Kap. 4,21).

Diese besondere Berufung erfordert eine lebenslange Verpflichtung, die in einer Charta formuliert und von der Mönchsgemeinschaft angenommen wird. Häufig wird dieser persönliche Ruf bei einem Besuch oder einem Aufenthalt im Gästehaus wahrgenommen, da von Anfang an eine spürbare Anziehungskraft zur Abtei von Maredsous vorhanden sein muss.

Durch eine brüderliche Verbindung mit den Mönchen sind die Oblaten und Oblatinnen somit vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft, ohne in der Gemeinschaft zu sein. Im heutigen religiösen Kontext ist dies eine fruchtbare Realität, die zu einer intensiveren Gemeinschaft zwischen der klösterlichen Gemeinschaft und der weltlichen Oblatur führt.

Weltlicher Benediktiner-Oblate werden

Ein getaufter Laie, unabhängig von seiner Lebenssituation, oder ein Mitglied des Weltklerus kann in Erwägung ziehen, der Oblatur beizutreten.

Après une période de discernement spirituel et lorsque la candidature est admissible, dans un délai minimum de trois mois, le candidat pourra accéder à un cheminement de formation de quatre années maximum.

Contact : oblature@maredsous.com

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